
Warum Leichtbau-PV und intelligente Speicher eine Change für KMU sind, nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Was 2026 bei Photovoltaik wichtig bleibt? Wie speziell Unternehmen davon profitieren können? Was Omnibus und China damit zu tun haben. Und warum Abwarten keine Lösung ist? Wir blicken auf das PV-Jahr 2026 und beantworten wichtigste Fragen.
Reden wir zunächst über Ersparnis. Denn die Energiepreise steigen weiter, Dekarbonisierung ist trotz der Omnibus-Regelungen der EU längst eine zentrale Herausforderung, wer wettbewerbsfähig bleiben will, muss auch im Klimawandel bestehen. Photovoltaik und intelligente Energiespeicher bieten Lösungen – unabhängig von politischen Entscheidungen. Es geht um langfristiges Risikomanagement. Und dabei können intelligente Photovoltaik-Lösungen mit Leichtmodulen von SUNMAN, EURONERGY oder HELIUP sowie innovative Speichersysteme für mehr Eigenverbrauch im Jahr 2026 einen wichtigen Beitrag leisten.
Omnibus
Im Dezember 2025 hat die Europäische Union im so genannten Omnibus-Paket festgelegt, dass ab 2026 zunächst deutlich weniger Unternehmen den Berichtspflichten der CSRD, CSDDD und der EU-Taxonomie Folge leisten müssen.
- Unternehmen, die eigentlich schon 2026/27 berichten sollten, erhalten Aufschub bis 2028.
- Die Zahl der berichtspflichtigen Unternehmen wird reduziert (Neue Grenze z.B. bei CSRD = 1000 Mitarbeiter/50 Mio. € Umsatz/25 Mio. € Bilanzsumme)
- Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) sollen weniger verpflichtende Punkte enthalten.
- Der CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) wird durch einen Schwellenwert für kleine Unternehmen vereinfacht.
- Beim Lieferkettengesetz CSDDD werden Lockerungen zu Umsetzungsfristen und Sorgfaltspflichten diskutiert.
Nicht nur in Europa sind Entscheidungen mit Blick auf die Photovoltaik getroffen worden, die sich auf den Markt in Deutschland auswirken …
China stellt Subventionen für den Export von Photovoltaik-Produkten ein
China streicht die Mehrwertsteuer-Exporterstattungen für Photovoltaik-Produkte (Wafer, Zellen, Module etc.) vollständig ab dem 1. April 2026. Dies Entscheidung ist unlängst bekannt geworden. Das Ziel: Überkapazitäten bekämpfen und fairen Wettbewerb fördern. PV Tech und Reuters berichten. Die Maßnahme soll exzessiven Preisnachlässe entgegenwirken und eine rationalere Preisgestaltung fördern, um die chinesische PV-Industrie zu stabilisieren, wie BatteryIndustry.net berichtet.
Bereits im Dezember 2024 wurden die Erstattungen für PV-Produkte von 13 % auf 9 % reduziert. Für Batterieprodukte gibt es eine gestaffelte Reduzierung, die bis Januar 2027 komplett entfällt.
Für Deutschland bedeutet das nichts anderes, als dass diese Maßnahmen zu höheren Preisen für Solaranlagen führen könnten. Gleichzeitig sollen sie den Wettbewerb rationalisieren und Deflationsdruck mindern, so das pv magazine Deutschland.
Photovoltaik als Lösung für CO2-Reduktion und geringe Energiepreise
Zurück zu Omnibus: Auch wenn die EU mit den Omnibus-Regelungen das Ziel Bürokratieabbau unterstützt, ändert sich nichts daran, dass auch kleine und mittlere Unternehmen Lösungen für die mit dem Klimawandel einhergehenden energetischen Herausforderungen finden müssen. Dekarbonisierung muss Priorität genießen, regulatorische Entlastungen helfen den KMU kurzfristig, sind aber keine nachhaltige Lösung – weder zur CO2-Reduktion noch gegen steigende Energiekosten als ein zunehmend elementarer Faktor für die gesamte Wertschöpfungskette.
Die Rahmenbedingungen stehen fest:
- 2026 werden die Energiepreise weiter steigen
- 2026 wird die Einspeisung noch uninteressanter
- 2026 werden Baukosten weiter steigen
Bisher ungenutzte Potenziale in leistungsstarke Sonnenkraftwerke zu verwandeln, ist nicht nur energetisch, sondern auch wirtschaftlich attraktiv. Photovoltaik plus Speicher ist eine Chance für Unternehmen, langfristig CO2 einzusparen und damit einen Beitrag für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit zu leisten. Lastbeschränkte Hallendächer und Fassaden bieten unendliche Möglichkeiten – ob mit Glas- oder Leichtbau-PV, die Anforderungen sind entscheidend! Die Leistung ist gleich.
Welche Auswirkungen haben die oben Rahmenbedingungen auf Leichtbau-Photovoltaik im Jahr 2026?
- Steigende Energiepreise machen Leichtbau-PV wirtschaftlich noch interessanter. Leiche Module bietet Zugang zu PV-Strom überall dort, wo das bisher nicht möglich war. Gewerbedächer, die bisher vermeidlich gar nicht nutzbar waren, werden durch Leichtbau-PV erschließbar. Dank immer leichterer und effizienterer Module spielt das Thema Statik kaum noch eine Rolle. Dächer, die zuvor energetisch ungenutzt waren, sind wirtschaftlich attraktiv.
- Hohe Strompreise und sinkende Einspeisevergütungen rücken Eigenverbrauch stärker in den Fokus. Leistungsfähige Photovoltaik-Lösungen inklusive Intelligenter Speicher ermöglichen hohen Eigenverbrauchsanteil, ohne das Dach zu überlasten. Unternehmen können ihre Energiekosten senken, ohne in eine Dachsanierung investieren zu müssen. Leichtbau-Systeme werden häufig mit optimierter Lastdeckung geplant – das passt perfekt zum neuen Eigenverbrauchsfokus. Speicher können auch bei Leichtbaudächern meist problemlos ergänzt werden, da sie nicht auf dem Dach stehen müssen.
- Solarspitzengesetz fördert indirekt Leichtbau-PV mit Fokus auf Eigenverbrauch und Speicher. Denn da neue PV-Anlagen bei negativen Strombörsenpreisen keine Einspeisevergütung mehr erhalten und verpflichtend mit Smart-Meter/Steuerbox betrieben werden müssen, steigt der Nutzen von Eigenverbrauch und Speichern zunehmend.
- Leichtbau-PV erfüllt strengere bau- und sicherheitstechnische Vorgaben. Mit den Bestimmungen für Brandschutz, Statik, Windlast, Dokumentation und Smart-Metering werden viele klassische PV-Systeme schwerer integrierbar – besonders auf Bestandsgebäuden. Leichtbau-PV wiegt nur etwa 5 Kilo/qm und ist leicht zu montieren, weil einfach zu verkleben. Leichtbaumodule von SUNMAN, EURONERGY und HELIUP erfüllen alle Anforderungen an Brandschutz bis hin zu BROOF(t3) oder höchste Salznebelzertifizierungen